Das Gestüt Aimarán befindet sich im Stadtgebiet von Almogia (Malaga) auf dem Hof mit der Bezeichnung "La Capellanta" und besitzt die notwendigen Einrichtungen für eine gute Entwicklung und Training der Tiere, mit Hallen für Stuten mit Abfohlplätzen, Hallen für Hengst- und Stutfohlen sowie einer Halle mit Boxen für die Zuchthengste.

Der Betrieb wurde 1983 aufgenommen, wobei zuvor eine Zeit mit der Studie der für die Zucht des reinrassigen Andalusiers (P.R.E.) zu wählenden genetischen Linien zugebracht wurde. Es wurde schliesslich die Aufnahme zweier Linien beschlossen, und zwar eine mit einem hohen Anteil an "Blutlinie" und einem gewissen Anteil aus der Militärzucht, und einer weiteren mit vollkommen geschlossener "Blutlinie". Für die erste Linie wurden Stuten aus der Zucht von Martínez Boloix und aus der Militärzucht ausgewählt, und für die zweite wurden Stuten aus der Zucht des Markgrafen von Salvatierra und Urquijo gewählt. Später wurde das Gestüt erweitert mit Mutterstuten aus dem Zuchtstall Las Lumbreras und vom Markgrafen von Salvatierra wurde der Zuchthengst "Imperial VIII" erworben. Alle Jungstuten werden mit drei Jahren eingefahren, um deren Veranlagungen sowohl den Charakter als auch die Bewegungen betreffend zu prüfen.

Gegenwärtig verfügen wir über 24 Zuchtstuten. Die gewöhnlichen Deckhengste sind "Imperial VIII" aus der Zucht des Markgrafen von Salvatierra sowie "Animador II" aus dem Gestüt Las Lumbreras. Ein Kapitel für sich verdienen die beiden im Zuchtstall geborenen Deckhengste: "Endrino II" und "Ingenioso XX", die beide eine grosse Anzahl an Goldmedaillen bei Zuchtauswahlprüfungen gewonnen haben und Sieger ihrer Rasse sowie Sieger in Funktionsprüfungen sind. Diese Gruppe aus vier Deckhengsten vererbt eine besondere Schönheit und aussergewöhnliche Bewegungen, wie deren Nachkommen beweisen, die bei verschiedenen bedeutenden Zuchtauswahlprüfungen erste Preise, Preise für die besten Gänge und absolute Wettbewerbssiegertitel für Gänge erhalten haben, wenngleich die Teilnahme des Zuchtstalles bei solchen Ereignissen eher selten ist.

Wir haben praktisch nach ganz Osteuropa (Deutschland, Italien, Frankreich, Dänemark, Schweiz, Belgien, Österreich und Holland) und die Vereinigten Staaten Exemplare exportiert.
Die von diesem Gestüt verfolgten Ziele sind die Erhaltung des Rasse-Prototyps des Andalusiers, von welchem aus meiner Sicht und zusammenfassend vor allem Schönheit, ein guter Charakter sowie gehobene und weitausholende Bewegungen zu verlangen sind.